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10-PUNKTE-PROGRAMM der Antifa Meran vom 23.02.2008 (Änderungen vorbehalten)
INFORMIEREN – AGIEREN - REAGIEREN
1. Aufklärung an Schulen: Das Phänomen Rechtsextremismus muss in allen Schulstufen im Unterricht eingehend behandelt werden. Besonders die Mittelschulen müssen dahingehend aktiv werden. Rassismus muss thematisiert und durch Schulprojekte vorgebeugt werden. 2. Förderung von Initiativen: Die Gemeinden und das Land müssen finanzielle Mittel zur Förderung von antifaschistischen Initiativen bereitstellen und selbst Programme zur Prävention angehen. Eine Beobachtungs- und Beratungsstelle ist notwendig. 3. Jugendarbeit: Die Arbeit mit Jugendlichen ist für die Prävention von Rechtsextremismus äußerst wichtig. Jugendzentren als Orte der Gemeinschaft und des Gemeinsinns brauchen Anerkennung und Förderung, müssen aber auch verstärkt in diese Richtung aktiv werden. 4. Forza Nuova und Co.: Neofaschistische Parteien, welche sich hinter einer demokratischen Fassade verstecken, müssen entlarvt werden und bedürfen eines wachsamen Auges. Besonders den Medien obliegt die Verantwortung, solchen Parteien keine Stimme zu geben. 5. Faschistische Relikte: Das Siegesdenkmal muss seine faschistische Bedeutung verlieren, indem man es soweit umgestalte, dass es eine mahnende Funktion erhält. Andere geduldete Überbleibsel dieser totalitären Diktatur wie Aufschriften müssen entfernt werden. 6. Toponomastik: In der Ortsnamensfrage muss eine von allen drei Sprachgruppen mitgetragene Lösung gefunden werden, welche die Wiedergutmachung der Kulturverbrechen von Tolomei vor Augen hat. 7. Diskriminierung von Randgruppen: Menschen ohne Stimme, von der breiten Masse oft übergangen oder angefeindet, müssen fair und gleichberechtigt behandelt werden. 8. Gewalttätige Übergriffe: Rassistisch oder faschistisch motivierte Gewalt muss aufs Strengste verfolgt und mit harten Strafen geahndet werden. 9. Nazi- und Faschoaufmärsche: Kein Fußbreit den Faschisten! Tatenlosigkeit ist ein Armutszeugnis – Gegendemonstrationen sind ein Muss. 10. Erinnerung wach halten: Das Gedenken an verstorbene Personen, welche gegen Nationalsozialismus oder Faschismus gekämpft haben oder durch Faschistenhand getötet wurden, muss aufrecht erhalten werden, als Vorbilder für kommende Generationen. |



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Des Menschen höchstes Gut ist seine Menschlichkeit.
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