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Dieser Platz sei all jenen gewidmet, die ihren Kampf für das Ideal des Antifa mit dem Leben bezahlt haben. Für die Erhaltung ihrer Idolstellung und wider dem Vergessen stehen diese Worte. Wir sind uns durchaus bewusst, dass weltweit und überall Menschen gegen den Faschismus einstanden, auch ihnen soll an dieser Stelle Anerkennung gezollt werden. Am Beispiel der folgenden Menschen, die zu Zeiten der größten Gefahr nicht tatenlos geblieben sind, können sich alle orientieren – auch heue oder gerade heute noch. |
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Weiße Rose Hans Scholl, Alexander Schmorell, Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi Graf, Prof. Kurt Huber, u.a.
Im Sommer 1942 verteilte die von Studenten initiierte WR in München Flugblätter und forderte zum passiven Widerstand auf. Später nahm sie den Aufbau eines Netzes von Widerstandskreisen in Angriff und setzte die Flugblattaktionen fort. Nachdem die Niederlagen an der Ostfront bekannt wurden, brachten Alexander und Hans Freiheitsparolen an Universitätsgebäuden an. Beim Verteilen des letzten Flugblattes wurden die Geschwister Scholl und Christoph festgenommen und die Aktivitäten der WR aufgedeckt. Das Engagement der Weißen Rose ist beispielhaft für das Ideal des Antifa und muss zukunftsweisend sein. Ihr Geist lebt weiter.
Hans, Sophie, Christoph + 22. Februar 1943 Alexander, Kurt + 13. Juli 1943 Willi + 13. Oktober 1943
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Josef Mayr-Nusser
Der Südtiroler Bauer Josef schloss sich nach dem Optionsabkommen dem Andreas-Hofer-Bund an, der die „Dableiber“ vor Übergriffen von nazigesinnten Optanten zu schützen versuchte. Mit dem Einmarsch der Wehrmacht 1944 wurde auch er in die Wehrmacht eingezogen und der Waffen-SS zugeteilt. Als er am 4. Oktober 1944 den SS-Eid verweigerte, wurde er verurteilt und ins KZ Dachau gebracht. Bei der Deportation verstarb er an den Folgen der Haft. Das Engagement von Josef ist beispielhaft für das Ideal des Antifa und muss zukunftsweisend sein. Sein Geist lebt weiter.
Josef + 24. Februar 1945
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Herbert-Baum-Gruppe Herbert Baum, Sala Baum, Martin Kochmann, Marianne Kochmann, u.a.
Die Berliner Gruppe um Herbert, die aus rund einhundert Widerständler bestand, tat ihren Unmut über die Situation mit regimefeindlichen Wandparolen, Streuzetteln und Flugschriften kund. In ihrer Struktur und ihrem Vorgehen gibt es zahlreiche Parallelen zur WR. Im Mai 1942 verübten sie einen Brandanschlag auf eine antikommunistische Vernissage und starteten gleichzeitig eine Flugblattaktion, mit der sie auf den deutschen Widerstand aufmerksam machten. Über 20 Mitglieder wurden verhaftet und zum Tode verurteilt, Herbert starb durch schwere Folter. Das Engagement des Kreises um Herbert ist beispielhaft für das Ideal des Antifa und muss zukunftsweisend sein. Ihr Geist lebt weiter.
Herbert + 11. Juni 1942 |
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Johann Georg Elsner
Johann, ein einfacher Kunstschreiner, beschloss, durch ein Attentat auf Hitler das Regime zu stürzen. Ganz alleine konstruierte er einen Sprengsatz, den er in einer Säule des Münchner Bürgerbräukellers deponierte, wo Hitler eine Rede halten sollte. Dieser verließ den Ort aber früher als geplant und entging der Explosion. Johann wurde an der Grenze zur Schweiz festgenommen und ins KZ gebracht. Das Engagement von Johann Georg Elsner ist beispielhaft für das Ideal des Antifa und muss zukunftsweisend sein. Sein Geist lebt weiter.
Johann Georg + 9. April 1945 |
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Ehrenfelder Gruppe/Edelweiß-Piraten Hans Steinbrink, Bartholomäus Schink, u.a.
In Köln hatte sich – wie in ganz Deutschland – Jugendliche zusammengetan, die sich unter dem Namen Edelweiß-Piraten gegen das Regime stellten. Aus diesen entwickelte sich die Gruppe um Hans. Zu ihren Aktivitäten zählten das Verstecken von Deserteuren und geflohenen Zwangsarbeiten und die Versorgung von diesen. Später sammelten sie Waffen, um den aktiven Partisanenkampf aufnehmen zu können. Es kam zu Schießereien mit der Gestapo und der Polizei, bei der etliche NSDAP-Leiter getötet wurden. Hans und der 16-jährige Bartholomäus wurden mit 11 anderen festgenommen, gefoltert und öffentlich aufgehängt. Das Engagement der Edelweiß-Piraten ist beispielhaft für das Ideal des Antifa und muss zukunftsweisend sein. Ihr Geist lebt weiter.
Hans + 10. November 1944 Bartholomäus + 10. November 1944 |


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Des Menschen höchstes Gut ist seine Menschlichkeit.
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